Donnerstag, 30. Oktober 2025, 20.00 Uhr; club w71
Vortrag von Andreas Zumach: Weltmacht China - Bedrohung oder Chance?
In den letzten zwei Jahrhunderten seit Beginn der industriellen Revolution bestimmten die transatlantischen Staaten Nordamerikas und Europas weitgehend die Geschicke dieser Welt. Davor spielte China über 1500 Jahre diese Rolle. Mit dem rasanten Aufstieg des „Reichs der Mitte“ zur global führenden Wirtschaftsnation findet - erstmals in der Geschichte - die Rückkehr einer Weltmacht statt. Westliche Industrieunternehmen verlieren immer mehr Marktanteile an ihre chinesischen Konkurrenten.
Parallel zum Aufstieg Chinas vollzieht sich der relative Machtabstieg der USA. Doch muss diese Entwicklung zwangläufig zu einem Krieg zwischen den beiden Mächten führen, den uns manche westlichen Strategen unter Verweis auf historische Bespiele schon für das nächste Jahrzehnt ankündigen? Oder auch „nur“ zu einer militärischen Invasion Taiwans? Oder kann gemeinsam mit China - trotz aller Gegensätze, und obwohl das Land auf absehbare Zeit keine Demokratie sein wird - im Rahmen der UNO und einer multipolaren Weltordnung die Bewältigung der Klimaerwärmung und anderer globaler Herausforderungen gelingen?
Andreas Zumach gilt als Experte für internationale Beziehungen und Konflikte. Von 1988 bis 2020 war er UN-Korrespondent für die tageszeitung (taz) mit Sitz am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf. Er arbeitet als freier Korrespondent für deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedien. Als dezidierter Pazifist befasst er sich schwerpunktmäßig mit Sicherheits- und Friedenspolitik, UNO, OSZE, Rüstungskontrolle und Menschenrechten. Er war mehrmals im club w71, wo er seine Thesen jedes Mal spannend und klar vorgetragen hat.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Weikersheim.
Eintritt: 8 €; erm. 5 €
Vortrag von Andreas Zumach: Weltmacht China - Bedrohung oder Chance?
In den letzten zwei Jahrhunderten seit Beginn der industriellen Revolution bestimmten die transatlantischen Staaten Nordamerikas und Europas weitgehend die Geschicke dieser Welt. Davor spielte China über 1500 Jahre diese Rolle. Mit dem rasanten Aufstieg des „Reichs der Mitte“ zur global führenden Wirtschaftsnation findet - erstmals in der Geschichte - die Rückkehr einer Weltmacht statt. Westliche Industrieunternehmen verlieren immer mehr Marktanteile an ihre chinesischen Konkurrenten.
Parallel zum Aufstieg Chinas vollzieht sich der relative Machtabstieg der USA. Doch muss diese Entwicklung zwangläufig zu einem Krieg zwischen den beiden Mächten führen, den uns manche westlichen Strategen unter Verweis auf historische Bespiele schon für das nächste Jahrzehnt ankündigen? Oder auch „nur“ zu einer militärischen Invasion Taiwans? Oder kann gemeinsam mit China - trotz aller Gegensätze, und obwohl das Land auf absehbare Zeit keine Demokratie sein wird - im Rahmen der UNO und einer multipolaren Weltordnung die Bewältigung der Klimaerwärmung und anderer globaler Herausforderungen gelingen?
Andreas Zumach gilt als Experte für internationale Beziehungen und Konflikte. Von 1988 bis 2020 war er UN-Korrespondent für die tageszeitung (taz) mit Sitz am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf. Er arbeitet als freier Korrespondent für deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedien. Als dezidierter Pazifist befasst er sich schwerpunktmäßig mit Sicherheits- und Friedenspolitik, UNO, OSZE, Rüstungskontrolle und Menschenrechten. Er war mehrmals im club w71, wo er seine Thesen jedes Mal spannend und klar vorgetragen hat.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Weikersheim.
Eintritt: 8 €; erm. 5 €
